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B 23, Ortsumgehung Garmisch-Partenkirchen mit Kramertunnel
Der BVWP (Bundesverkehrswegeplan) 2030 sieht eine Ortsumgehung von Garmisch-Partenkirchen (hier Ortsteil Garmisch) zur Entlastung der hochbelasteten Ortsdurchfahrt durch die Bundesstraße 23 vor. Das Projekt befindet sich seit 2010 im Bau. Bis 2013 wurde der Erkundungsstollen sowie die südliche Zulaufstrecke erstellt. Seit 2019 laufen die Hauptbaumaßnahmen zur Erstellung des Haupttunnels und der Anschlusstellen Nord & Süd.
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B 472, Nordumfahrung Bad Tölz
Die Straßenbaumaßnahme ist Teil des schrittweisen Ausbaus der B 472 als wichtige Ost-West-Verbindung im Alpenvorland und dient der Erhöhung der Leistungsfähigkeit der B 472 und der B 13. Im Zuge der Verlegung der B 472 nach Norden soll die Flinthöhe in Bad Tölz vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Seit 10.12.2020 ist die Klage gegen die Maßnahme von der klagenden Gemeinde Greiling zurückgezogen. Das Planfeststellungsverfahren ist somit abgeschlossen und es liegt Baurecht vor. Nach Abschluss der umfangreichen Vorarbeiten (Spartenfreiheit, Archäologie, Kampfmittelfreiheit u.w.) konnte das Baulos Ost (Greiling bis Allgaustraße) im Okt. 2025 beauftragt werden. Zeitnah sollen auch die Arbeiten am Baulos West (Bereich Sachsenkamerstraße) beginnen. Die gesamten Bauarbeiten werden vorraussichtlich bis 2030 andauern.
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St 2038, OU ö Habach
- Ortsdurchfahrt von Habach und Dürnhausen vom Durchgangsverkehr entlasten - Wohn- und Aufenthaltsqualität in Habach und Dürnhausen verbessern - Gestaltungsspielraum im Bereich der Ortsdurchfahrt von Habach und Dürnhausen ermöglichen
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St 2055, OU Utting
- Ortsdurchfahrt von Utting vom Durchgangsverkehr entlasten - Wohn- und Aufenthaltsqualität in Untting verbessern - Gestaltungsspielraum im Bereich der Ortsdurchfahrt von Utting ermöglichen
Zusätzliche Projektinformationen
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St 2055, OU Schondorf
- Ortsdurchfahrt von Schondorf vom Durchgangsverkehr entlasten - Wohn- und Aufenthaltsqualität in Schondorf verbessern - Gestaltungsspielraum im Bereich der Ortsdurchfahrt von Schondorf ermöglichen
Zusätzliche Projektinformationen
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St 2060, Rinnen-und Felssicherung Linderhof
Entlang der Staatsstraße St 2060 westlich von Linderhof in Richtung Landesgrenze Österreich werden an mehreren Stellen Sicherungsmaßnahmen gegen alpine Naturgefahren erforderlich. Es handelt sich dabei um eine talseitige Straßenböschung, mehrere bergseitige straßennahe Felsböschungen sowie ein alpines Gerinne. Im Bereich der talseitigen Straßenböschung sind Straßenschäden in Form von deutlichen Rissbildungen und Setzungen aufgetreten. Diese befinden sich insbesondere im Randbereich der talseitigen Fahrspur. Bergseitig befindet sich eine straßennahe Felsböschung mit potentieller Steinschlaggefahr. Im Bereich des alpinen Gerinnes kam es in der Vergangenheit schon wiederholt zu kleinen Murgängen, die zumindest teilweise auch bis auf die Straße gelangten.
Konkret sind folgende Teilbaumaßnahmen vorgesehen: - Technische Sicherung der talseitigen Straßenböschung mittels rückverankertem Kopfbalken auf etwa 80 m Länge - Beräumung, ggf. teilweiser Felsabtrag und punktgestützte Vernetzung der bergseitigen Straßenböschung auf etwa 100 m Länge - Schaffung eines erweiterten Rückhalteraumes für das zu erwartende Geschiebematerial aus dem Gerinne
Bei der St 2060 Rinnen- und Felssicherung Linderhof wird in der Bauausführung die BIM-Methode angewandt. Der Begriff Building Information Modeling (BIM) bezeichnet „eine kooperative Arbeitsmethodik. Bei diesem Projekt werden auch moderne Technologien wie z.B. 3D-Scanning via Smartphone und der Drohneneinsatz erprobt, um die Baustellenabwicklung digitaler zu gestalten.
Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union (EFRE).
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St 2063, Ausbau der Ortsdurchfahrt Tutzing
Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wird als Gemeinschaftsmaßnahme des Staatlichen Bauamtes Weilheim, zugleich auch Koordinator der Baumaßnahme, der Gemeinde Tutzing sowie dem Abwasserverband Starnberger See in drei Bauabschnitten durchgeführt. Die Bauabschnitte Süd und Nord sind bereits fertiggestellt. Der letzte Bauabschnitt Mitte wird in den Jahren 2024/25 durchgeführt.
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St 2063, Inst. FB u. Böschung Mühltal
Zur Sicherung der Straßenböschung zur Würm zwischen Starnberg und Gauting wird eine aufgelöste Bohrpfahlwand errichtet. Hierzu werden 117 Bohrpfähle bis in ca. 9,0 m Tiefe eingebaut und mittels Kopfbalken verbunden. Im Anschluss wird die Fahrbahn instandgesetzt.
Ziel ist es die Böschung zu sichern, so dass noch vor dem Winter wieder die gesamte Fahrbahnbreite für die Verkehrsteilnehmer zur Verfügung steht.
Dieses Projekt wird kofinanziert von der Europäischen Union (EFRE).
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St 2065, Ausbau südlich Allmannshausen mit Neubau Geh- und Radweg
Die Staatsstraße 2065 zwischen Allmannshausen und Weipertshausen weist eine unstetige Linienführung, schlechte Sichtverhältnisse, einen sehr schlechten Fahrbahnzustand sowie eine zu geringe Fahrbahnbreite auf. Es besteht deshalb ein hohes Unfallrisiko und es kommt immer wieder zu gefährlichen Situationen auf diesem Streckenabschnitt. Neben der Erneuerung und Verbreiterung der Fahrbahn sowie der Verbesserung der Linienführung wird durch den Bau eines straßenbegleitenden Geh- und Radweges ein wichtiger Lückenschluss der Geh- und Radwegeverbindung entlang des Ostufers des Starnberger Sees hergestellt und die Verkehrssicherheit für den Geh- und Radverkehr erheblich verbessert.
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St 2065, Erneuerung der Brücke über Karnifflbach nördlich Sankt Heinrich
In der zweiten Jahreshälfte 2025 werden unter Vollsperrung zwei Brückenersatzneubauten im Zuge der Staatsstraße 2065 im Südosteck des Starnberger Sees zwischen Sankt Heinrich (Pischetsried) und Holzhausen (Buchscharn) durchgeführt. Es handelt sich um die Karnifflbachbrücke (Bauabschnitt A) nördlich von Sankt Heinrich (Pischetsried) und die Buchscharnbachbrücke (Bauabschnitt B) bei Holzhausen (Buchscharn). Einrichtung von zwei weiträumigen Umleitungen: Über die A 95 und über Beuerberg/Eurasburg/Achmühle.
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