Staatliche Feuerwehrschule Geretsried Seminargebäude und Fahrzeughalle
Staatliche Feuerwehrschule Geretsried Seminargebäude und Fahrzeughalle © Jens Weber, München

Hochbau

Der Hochbau plant, baut und erhält die Gebäude des Landes, des Bundes und weiterer Bauherren wie zum Beispiel Kirchen und Stiftungen. Das sind über 25.000 Gebäude auf rund 5.000 Liegenschaften in Bayern. Neben Museen, Theatern, Schlössern und Kirchen gehören Verwaltungsgebäude, Polizei- und Justizgebäude, Hochschulen, Universitäten, Kliniken und sogar militärische Bauten zum weitgespannten Aufgabengebiet. Das Leistungsspektrum aus einer Hand reicht von der städtebaulichen Rahmenplanung über die erste Beratung zum Bauprogramm eines Bauvorhabens bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe eines Bauwerks. Darüber hinaus berät der Hochbau bei Bauvorhaben, die der Staat zwar nicht selber baut, aber fördert wie beispielsweise Schulen und Krankenhäuser.

Planung und Umsetzung der staatlichen Bauvorhaben liegen bei den 22 Staatlichen Bauämtern in Bayern. Im Staatlichen Bauamt Weilheim betreut der Fachbereich Hochbau rund 1313 Gebäude in 209 Liegenschaften des Freistaates Bayern, des Bundes, der NATO, der Gaststreitkräfte sowie der Kirchen im Rahmen der staatlichen Baupflicht.

Unsere Aufgabe besteht darin, die vorhandene Bausubstanz zu erhalten, sie nach Bedarf für neue Nutzungen umzugestalten und durch Neubauten zu ergänzen. Die Bauvorhaben werden entweder in eigener Zuständigkeit durchgeführt oder Architektur- und Ingenieurbüros werden zur baulichen Umsetzung beauftragt. Der Fachbereich Hochbau übernimmt in diesem Fall die Aufgabe der Projektsteuerung.

Zu unseren Auftraggebern gehören auf der Landesseite alle bayerischen Ressorts. Auf der Bundesseite sind wir sowohl für die Bundeswehr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Bundespolizei, das Technische Hilfswerk und den deutschen Wetterdienst sowie für den Bundesnachrichtendienst tätig.

Beispielhaft für die große Bandbreite unserer Aufgaben sind der Gesamtausbau der General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking, die Sanierung der Grotte in Schloss Linderhof und der Ausbau der Feuerwehrschule Geretsried.

Wir verfolgen das Ziel, das baukulturelle Erbe unserer Heimat zu bewahren und wirtschaftliche, nachhaltige und gut gestaltete Bauwerke zu erstellen, die unseren Auftraggebern ein optimales Arbeitsumfeld bieten. Dafür arbeiten im Staatlichen Bauamt Weilheim die Planungsdisziplinen Hochbau, Ingenieurbau, Heizung/Lüftung/Sanitär sowie Elektrotechnik eng miteinander zusammen.

Mit seinen vielfältigen Hochbaumaßnahmen ist das Staatliche Bauamt Weilheim ein prägender Faktor der regionalen Baukultur sowie ein wichtiger Auftraggeber für die heimische Bauwirtschaft und für freischaffende Architekten, Ingenieure und Künstler.

Meldungen

  • Neubau Sporthalle - General-Fellgiebel-Kaserne, Pöcking © stbawm
    © stbawm
    25.06.2020

    GFK Sporthalle Architektouren

    Dieses Jahr nur virtuell...

    Gerne hätten wir Ihnen unser von einem unabhängigen Beirat der Architektenkammer ausgewähltes Projekt der Architektouren 2020 wie gewohnt 1:1 und vor Ort präsentiert. Doch in Anbetracht der Corona-Krise und der Tatsache, dass wir auch nach einem Ende der aktuellen Ausgangsbeschränkungen nicht ohne weiteres das gesellschaftliche Leben, wie wir es bis vor wenigen Wochen kannten, wieder aufnehmen können, hat der Vorstand der Bayerischen Architektenkammer beschlossen, die diesjährigen Architektouren grundsätzlich nicht in Form von Präsenzveranstaltungen in den einzelnen Gebäuden und Freianlagen durchzuführen. Auch weitere Vor-Ort-Veranstaltungen, also z.B. die KinderArchitektouren (in ihrer traditionellen Form) oder Bustouren, wird es nicht geben.

    Aber – und das ist die gute Nachricht: Die Architektouren werden nicht abgesagt! Wir haben ja die Möglichkeit, weitere Aktivitäten zu entfalten, um sie durchzuführen – wenn auch anders als gewohnt. Das Staatliche Bauamt Weilheim ist mit dem Neubau der Sporthalle - General Fellgiebel-Kaserne, Pöcking dabei.

     

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    16.01.2020

    Energetische Fassadensanierung Amtsgericht Garmisch-Partenkirchen (EFRE)

    Die Baumaßnahme umfasst die Erneuerung der Fenster und des Sonnenschutzes, sowie die Innendämmung der Heizkörpernischen. Die Sanierung erfolgt im laufenden Dienstbetrieb.

    Durch die Sanierung werden die CO2-Emissionen zukünftig um rd. 19 Tonnen p.a. reduziert.

    Die Maßnahme wird vom Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Freistaat Bayern im Programm „Energetische Sanierung staatlicher Gebäude“ kofinanziert.

     

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